Hirntod..
..eine Diagnose kritisch betrachtet
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KRITERIEN

Die Hirntod Kriterien..


Die Untersuchung..




kriterien



Die einzelnen Kriterien..


Koma

In der Medizin ist ein voll ausgeprägtes Koma die schwerste Form einer Bewusstseinsstörung. In diesem Zustand kann der Patient auch durch starke äußere Stimuli, wie wiederholte Schmerzreize, nicht geweckt werden. Das Koma ist Ausdruck einer schweren Störung der Großhirnfunktion und zumeist lebensbedrohend. Die weitere Entwicklung (Prognose) des Komatösen ist von der zugrunde liegenden Erkrankung und medizinischen Versorgung abhängig.


Beidseitiger Ausfall des Pupillenreflexes

Bei Lichteinfall verengen sich die Pupillen. Selbst wenn das Licht nur auf ein Auge fällt, verengen sich beide Pupillen. Patienten mit Hirnödem zeigen auf beiden Augen meist keine Reaktion auf Lichteinfall, weder direkt noch indirekt. Die Pupillen sind bei Patienten mit Hirnschwellung meist mittelweit bis weit.


Beidseitiger Ausfall des Hornhautreflexes

Die Hornhaut des menschlichen Auges ist sehr empfindlich. Bei Berührung versucht der Mensch reflektorisch diese zu schützen, indem er die Augenlider schließt. Bei schwerer Hirnschädigung ist dieser Reflex erloschen.


Fehlen des Würge- und Hustenreflexes

Die Rachenhinterwand ist sehr empfindlich. Bei Berührung dieser wird unwiderruflich ein Würgereflex ausgelöst, den jeder von uns kennt, wenn er, besonders im Kindesalter, eine Untersuchung der Mandeln über sich ergehen lassen musste. Dieses Phänomen steckt auch als Grund hinter dem selbst ausgelösten Erbrechen. Ein Fehlen dieses Reflexes ist ein Zeichen für einen schweren Hirnschaden.


Fehlende Schmerzreaktion des N. trigeminus

Im Gesicht ist der Mensch sehr empfindlich. Das liegt an dem Nervus trigeminus, der den Hauptanteil des Gesichtes versorgt. Im Normalfall reagiert ein Mensch, der nicht im Hirnversagen ist, auf einen Schmerzreiz in diesem Gebiet mit einer Muskelzuckung. Das Fehlen dieses Reflexes deute auf eine schwere Schädigung des Gehirns hin.


Fehlen des sogenannten okulozephalen Reflexes oder das sogenannte "Puppenkopfphänomen"

Wird der Kopf von tief bewusstlosen Patienten schnell gedreht, so bewegen sich die Augen langsam in die Gegenrichtung. Bei Patienten mit Hirnversagen bewegen sich die Augen bei schneller Drehung nicht, so wie man das aus der Kindheit von Puppen kennt. 


Ausfall der Spontanatmung

Die Spontanatmung ist der lebenswichtigste Reflex, den der Mensch besitzt. Die Atmung wird durch das Atemzentrum im unteren Hirnstamm gesteuert. Der Körper reagiert sehr sensibel auf einen Anstieg des Kohlendioxids oder einen Abfall des Sauerstoffgehaltes im Blut. Der Mensch kann nicht länger als wenige Minuten die Luft anhalten. Selbst bei größter Willensanstrengung ist es nicht lange möglich, nicht zu atmen. Der Ausfall der Spontanatmung ist ein Hinweise auf das Vorliegen einer Hirnschädigung. 

Ein zentralbedingter Ausfall der Spontanatmung liegt vor, wenn bei bisher gesunden Menschen bei einem paCO2 > 60 mmHg keine Eigenatmung einsetzt. Der Apnoe-Test wird wegen der möglichen Gefährdung des Patienten und der physiologischen Wirkung der Hyperkapnie als letzte klinische Untersuchung des Hirnfunktionsausfalls durchgeführt.

Praktische durchführung: Zunächst Beatmung mit einer inspiratorischen Sauerstoffkonzentration von 100 % (fiO2=1) unter kontinuierlicher SaO2-Messung. Der PEEP bleibt unverändert. Das Atemminutenvolumen wird reduziert, bis
der paCo
2 ~ 45 mmHg erreicht hat. Anschließend erfolgt die Diskonnektion
vom Beatmungsgerät. Dies erfolgt unter tief endotrachealer Sauerstoffinsufflation mit ca. 8 l/min (apnoeische Oxygenierung) zur Aufrechterhaltung einer ausreichenden Sauerstoffversorgung. Beim Hirntoten setzt trotz Hyperkapnie (paCo
2 ≥ 60 mmHg) der zentrale Atemantrieb nicht ein.

Die Dokumentation des paCO2 und paO2/SaO2 erfolgt mittels arterieller Blutgasanalyse.



soweit die erklärung wie die einzelnen Kriterien getestet werden. Hier können Sie lesen, wie diese Untersuchungen wirklich von statten gehen, und was alles schief gehen kann..


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